Klimawandel: Hochwasserrisiko richtig versichern

Durch den Klimawandel werden Starkregen und Überschwemmungen in Zukunft weiter zunehmen, das sagen viele Experten voraus. Nicht immer sind Hochwasserschäden an Gebäuden gut versichert. Erfreulich: Wer seine Wohngebäudeversicherung rechtzeitig um die Absicherung gegen Elementargefahren ergänzt, ist auch bei Gebäudeschäden durch Hochwasser finanziell geschützt.

Vermehrt auftretende Starkregen haben in letzter Zeit Überschwemmungen auch an Orten verursacht, die früher kaum betroffen waren. Hochwasser kann eine Immobilie unbewohnbar machen und Schäden im fünf- oder sogar sechsstelligen Bereich verursachen. Das Problem: Die meisten Hauseigentümer haben zwar eine Gebäudeversicherung im Policenordner. In ihrer Basisversion kommt die Gebäudeversicherung aber nur für Schäden durch Feuer, Sturm, Hagel oder Leitungswasser auf, nicht aber für Hochwasser- und Überschwemmungsschäden. Wer sein Haus auch gegen Hochwasser versichern will, braucht als Zusatzbaustein einen Schutz gegen Elementargefahren, der auch für Beschädigungen des Gebäudes durch von außen eindringendes Wasser aufkommt. Mitversichert sind dann auch andere extreme Naturereignisse wie Erdbeben, Erdrutsche, Lawinen oder Schneedruck. Sinnvoll ist natürlich, den Schutz gegen Elementarschäden abzuschließen, wenn bisher noch keine Hochwasserschäden aufgetreten sind. Ist es in der Vergangenheit bereits zu Überschwemmungsschäden am Gebäude gekommen, kann es schwierig werden, den Baustein Elementarschäden zu versichern.

Nach einem Hochwasserschaden sollte der Gebäudeversicherer sofort informiert werden, damit er Ursachen und Ausmaß des Schadens selbst begutachten und falls nötig Sachverständige einschalten kann. Tipp: Achten Sie beim Abschluss der Elementarschadenversicherung darauf, dass auch die so genannten Rückstau-Schäden ausdrücklich mitversichert sind. Der Versicherer springt dann auch ein, wenn die Kanalisation durch extreme Regenfälle überlastet ist und der Keller des Gebäudes voll läuft. Achtung: Viele Anbieter versichern Rückstauschäden nur, wenn die Abflüsse des Gebäudes mit Rückstauklappen als Schutzvorrichtung ausgerüstet sind.

FacebookYouTube
Wir verwenden auf unserer Website Cookies, um Ihnen ein optimales Nutzererlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die essentiell für den Betrieb der Website und für die Steuerung unserer kommerziellen Unternehmensziele notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie selbst entscheiden, ob Sie nur essentielle Cookies zulassen möchten oder alle Cookies. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.
Rechtliche Erstinformationen
Persönliche Beratung gewünscht?
Ich wünsche eine persönliche Beratung und möchte Kontakt mit einem Berater aufnehmen.

Beraten lassen
Ich verzichte auf eine persönliche Beratung und möchte mit dem Besuch der Seite fortfahren.


Fortsetzen
Gemäß neuer gesetzlicher Vorgaben (Insurance Distribution Direktive - IDD) zu Fernabsatzverträgen sind wir dazu verpflichtet, an dieser Stelle auf unsere Beratungspflicht hinzuweisen.