Von Risiken und Prioritäten

Wenn Sie ein Unternehmen gründen oder den Versicherungsschutz Ihres bestehenden Betriebs aktualisieren wollen, müssen Sie zunächst eines tun: Ihre persönliche Risikolage so gründlich wie möglich ausloten.

Einen Pauschalschutz gibt es nicht. Die Betriebshaftpflichtversicherung, die nahezu von jedem Unternehmer abgeschlossen werden sollte, versichert Personen- und Sachschäden (inklusive daraus resultierender Vermögensschäden), die Ihr Unternehmen verursacht.

Üben Sie einen beratenden Beruf aus (z. B. Anwälte oder Notare), sollten Sie sich darüber hinaus mit einer Vermögensschadenhaftpflicht-Versicherung absichern. Hohe Sachschäden übernehmen die Sachversicherungen. Zu Ihrem Betrieb gehören mehrere Dienstfahrzeuge? Dann sollten Sie über eine Kraftfahrzeugversicherung nachdenken. Transportieren Sie darüber hinaus auch noch wertvolle Güter, ist die Transportversicherung sinnvoll.

Existenzgründer-Absicherung

Existenzgründer bauen sich ein eigenes Unternehmen auf, schaffen Arbeitsplätze - und gehen mitunter hohe finanzielle Risiken ein. Gerade am Anfang wollen junge Unternehmer sparsam mit ihrem Budget umgehen. Doch Sparen an der falschen Stelle kann gefährlich werden.

Investieren Sie in jedem Fall in eine Betriebshaftpflichtversicherung. Einige Gesellschaften bieten gerade Existenzgründern besonders günstige Konditionen an. Vergleichen Sie - hier können Sie sparen!

Wichtig: Vergessen Sie auf keinen Fall den Schutz vor Berufsunfähigkeit. Als Unternehmer ist Ihre Gesundheit und Arbeitskraft Ihr wichtigstes Kapital. Sollten Sie nicht mehr arbeiten können, können Sie vom Staat kaum finanzielle Hilfen erwarten. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung schützt Sie vor dem finanziellen Abstieg.